Prostata

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Die Prostata als das Symbol des maskulinen Prinzips unterliegt oft als Ort der Ausprägung der seelischen Unausgeglichenheit, wie mentale Ängste und Schwächen, sexueller Druck, Schuldgefühle, Glaube an das Altern, was sich in verschiedensten Erkrankungen äußern kann.

Symptomatik

 Häufig auftretende Erkrankungen sind:

1.      Prostatitis:     Akute oder chronische Entzündung der Prostata. Bedingt eine Schwellung des Drüsenkörpers und somit auch eine Beeinträchtigung des Urogenitalsystems (Probleme beim Harnlassen, Harndrang). Meist vorgänger eines Adenoms.

2.      Prostataadenom:      Tritt bei fast 80% der über 60-jährigen auf. Sie ist eine gutartige Wucherung des die Prostata umgebenden Drüsengewebes. Harndrang und nur geringe Abgabe sind die Folge. Es kann schließlich zu Entleerungsstörungen der Harnblase kommen und unbehandelt zur Stauungsniere bis zum Nierenversagen

3.      Prostatopathie:      Sie ist immer seelisch bedingt (vegetatives Urogenitalsyndrom). Sie äußert sich in Schmerzen im Dammbereich die ausstrahlen in die Hoden und Leisten. Brennen und Jucken im Harnleiter und Anusbereich.

4.      Prostatakrebs:      Die schwerste Erkrankung, und auch der häufigste Organkrebs beim Mann. Im Frühstadium bis zu 60% völlige Heilung möglich, da stark metastasierend.

Ursachen

Prostatopathie

Sie wird hier gesondert besprochen, da sie einige Abweichungen gegenüber den anderen Erkrankungen aufweist.

Sie ist immer seelisch bedingt und oft die Folge von unbewältigtem Streß beruflicher oder/und familiärer Art. Sie tritt häufig bei jungen Männern auf, auch bei denen, deren Sexualverhalten noch in der Entwicklung ist, oder bei älteren Männern nach Verlust des Partners.

Jedenfalls ist sie die Folge einer unbewältigten seelischen Konfliktsituation. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Prostataerkrankungen.

Allgemeine Ursachen für Prostata-Erkrankungen

  • Ein Zeichen von innerem Druck der auch (v.a. bei akuten und chronischen Ausprägungen) mit den Nieren, die für Partnerschaft stehen, zu verbinden ist. Druck also oder eine Erwartungshaltung, die man sich selbst auferlegt, oder vom Partner alleine kommt. Das Rollenspiel „Mann“ (John Wayne-Syndrom) ist somit wohl einer der wichtigsten Ursachen. Die Angst, kein richtiger Mann zu sein, sich selbst nicht zu akzeptieren, wie man ist. Es geht aber eben nicht darum Erwartungshaltungen zu erfüllen, sondern so sein zu wollen wie man ist! Also sich selbst als Maßstab anzunehmen und seinen eigenen Weg zu gehen.

  • Viele Männer mit Prostataproblemen interessieren sich zu sehr für Geschlechtsverkehr und rein körperlichen Beziehungen zu Frauen. Besonders gefährdet sind Männer die solche Beziehungen ständig pflegen. Diese Art Sex auszuleben kann durchaus schon als Sucht empfunden und bezeichnet werden. Man sucht nach Glück, Zufriedenheit und Befriedigung. Leider aber an der „falschen Stelle“!

  • Ängste bzw. die Unfähigkeit, seine Gefühle dem Partner gegenüber auszudrücken, können dazu führen dieses Problem in der, oder mittels der Sexualität zu bewältigen. Das damit der seelisch-geistige Teil der Beziehung auf Dauer zu kurz kommt, wird schmerzlich erfahren.

  • Partner auf unterschiedlichen seelischen Entwicklungsebenen (nicht negativ gemeint, jeder ist, wie er ist) also unterschiedlichen seelischen Basen können sich in der Sexualität treffen, und so ihre „natürlichen Barrieren“ überschreiten. Eine vollständige Befriedigung  also auch die der geistig-seelischen Komponente kann auch hier nicht erhalten werden.

  • Komplette Verneinung der Sexualität aus Gründen fehlender Selbstakzeptanz und geringem Selbstwertgefühl wie „Ich bin nicht gut genug“, kann ähnlich wie bei der Impotenz auch Prostatabeschwerden verursachen.

  • Eine andere Möglichkeit wäre die Prostitution. Sexualität ohne körperliche und schon gar nicht geistig-seelische Basis (natürlich gibt es auch welche, die es gern machen. Die seien hier aber ausgenommen) über einen längeren Zeitraum, wirken sich negativ auf das seelische Gleichgewicht aus. Vor allem die Charaktereigenschaften Unehrlichkeit (zu sich selbst) und Zeitverschwendung kommen hier zu tragen.

Behandlung

  • Es ist besonders wichtig zu lernen, Werte der zwischenmenschlichen Beziehung auf der seelisch-geistigen Basis zu suchen, da darin auch eine Weiterentwicklung und „Nahrung“ für die Seele liegen.

  • Besser noch eine solche seelisch-geistige Basis würde in einer Männerfreundschaft gefunden. Männer können mit Männern einen freieren und so auch intimeren (Achtung! Kein Sex!) Austausch pflegen als mit „Andersgeschlechtigen“. Dies gilt sinngemäß natürlich auch für die prostatalosen Frauen.

  • Männer und vor allem alte Männer, die unter mentalen Ängsten und Schuldgefühlen leiden und sich so Druck und Zwängen aussetzen sollen lernen sich so zu akzeptieren und auch so sein zu wollen, wie man ist
    „Ich liebe und akzeptiere mich. Ich liebe meine eigene Kraft. (Ich bin im Geiste immer jung)“.

 

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Stand: 09. May 2008