Reiki

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Dr. Mikao Usui, ein Religionswissenschaftler, beschäftigte sich Anfang des 19.Jahrhunderts intensiv mit der Frage, wie Krankenheilungen, wie sie im Christentum und auch im Buddhismus beschrieben wurden, möglich seinen, welchen Hintergrund die Erzählungen und Beschreibungen haben könnten und ob dieses "Wissen" tatsächlich greifbar, erlernbar, und so umsetzbar wäre..

Nach eingehenden Studien von Bibelschriften und schließlich buddhistischer Schriften fand er Formeln, Symbole und die detaillierte Beschreibungen, wie Buddha geheilt hatte.

Der erste Schritt war getan. Dass damit aber sein Weg erst begonnen hatte merkte er als er keinen Erfolg bei der Anwendung des Gefundenen hatte. Was ihm fehlte war die Kraft, die freigesetzt wird, wenn mit dieser Symbolik und Vorgangsweise gearbeitet wird. Vorerst war also nichts mit Heilung. Diese Erfahrung aber war essentiell für seine späteren Lehrmethoden und Vorgaben des Einsatzes von Reiki.

Nach einer 21-tägigen Fastenmeditation bei der er meditierte und betete, in den Sutras und der Bibel las und Mantras sang, geschah es aber, dass er bei Morgengrauen des 21. Tages ein unglaublich strahlendes Licht sah. Das Licht kam mit großer Geschwindigkeit auf ihn zu und traf ihn im spirituellen Auge, zwischen den Augenbrauen, und er hatte eine Vision in der er bunt schillernde Blasen sah. Einige dieser Blasen enthielten Symbole, die er zuvor in den Sutras entdeckt hatte. Diese Blasen blieben so lange vor seinem geistigen Auge stehen bis die Information in seinen Geist eingebrannt war. Eine Blase verschwand und die nächste erschien - bis er alle Informationen erhalten hatte, die er brauchte. Soweit zur Geschichte, die ich, um Skeptikern recht zu tun, nicht belegt ist. Tatsache aber ist, dass etwas geschehen war. Zum realen Gelesenen, der nachvollziehbaren Theorie war das geistige nicht greifbare gekommen, die Reiki-Energie.

Nach seiner Rückkehr nach Kyoto praktizierte er dort Reiki. Viele Menschen konnten völlig geheilt werden doch er musste dabei auch die Erfahrung machen,  dass zu einer Heilung die Energie alleine nicht ausreichte, sondern dass der Mensch Willens sein musste und offen für Reiki und einer Besserung. Man kann eben nur Wasser in den Kessel schütten, wenn er offen ist…..

Dr. Usui zog daraus den Schluss, daß die Reiki-Behandlung nur bei einem echten Energieaustausch wirksam sein konnte. Wer etwas bekommt, muss auch etwas dafür geben. Tut er dies nicht, verliert es seinen Wert. Dabei geht es wohl nicht um eine Bezahlung des Behandlers sondern um die „aktive“ Mitarbeit, der Bereitschaft anzunehmen, dankbar zu empfangen.

Dr. Usui stellte die Reiki-Lebensregeln auf, die bis heute ein wesentlicher Bestandteil des Usui-Systems der natürlichen Heilung geblieben sind:
 

Gerade heute sei frei von Sorge

Gerade heute sei frei von Ärger

Verdiene Deinen Lebensunterhalt ehrlich

Ehre Deine Lehrer, Eltern und die Älteren

Zeige Dankbarkeit und achte alles Leben
 

Die Wirkungsweise von Reiki

Reiki ist eine weltweit bekannte Heilmethode, bei der universelle Lebensenergie per Handauflegen an sich selbst und andere übermittelt wird. Ist die Lebensenergie niedrig, wird man krank. Ist sie hoch, ist man gesund und fühlt sich rundherum wohl. Reiki löst Blockaden in den Energiebahnen und Energie (QI) kann wieder ungehindert fließen. Diese Energieblockaden sind vom Reiki-Anwender wunderbar zu spüren, sodass Reiki wirklich punktgenau eingesetzt werden kann, obwohl dies grundsätzlich nicht notwendig ist, da die Energie die Punkte des Defizits selbst findet und sich gleichmäßig im Körper verteilt.

Reiki bewirkt Stressabbau und fördert unsere Selbstheilungskräfte. Neben Heilungsvorgängen fördert Reiki auch die persönliche und spirituelle Entwicklung.

Reiki ist auch, so wie andere Energetische Methoden äußerst gut geeignet das Wohlbefinden "Wellness" zu fördern, also auch vorbeugend zu empfangen. Ein Mensch, der ausgeglichen ist kann mit Stress und Problemen viel besser umgehen und hat damit in weiterer Folge einen höheren Schutz gegen Krankheit!

Durch die Weitergabe von Reiki sind wir nur Überbringer der universellen Energie und geben unsere eigenen Energien nicht ab. Wer Reiki bekommt, fühlt sich wohl und entspannt. Aber auch wer Reiki gibt, fühlt sich dadurch oft frisch und erholt. Wichtig aber ist es, sich bei der Gabe von Reiki zu "schützen", um nicht negative Energie aufzunehmen. Gibt man Reiki ohne Einweihung (Öffnung) weiter, gibt nicht universelle Energie weiter, sondern seine Eigene (wenn vorhanden).

Grundsätzlich gibt es im Reiki drei Grade in welche der Lehrer den Schüler durch eine Zeremonie einweiht. Durch diese Einweihung wird der Kanal zur universellen Energie geöffnet. Diesen Kanal muss man nicht suchen oder graben – wir alle haben in von Geburt an. Im Laufe der Zeit aber verfällt er ungenutzt. Nach der Öffnung bleibt er ein Leben lang bestehen. Wie intensiv die Energie fließen kann, hängt aber doch davon ab wie sehr man sich mit Reiki auseinandersetzt, bzw. man es bei sich selbst anwendet. Wer mit Reiki ernsthaft zu arbeiten beginnt, dem stellt sich gleich am Anfang eine große Aufgabe: Sich selbst und sein Gleichgewicht zu erlangen.

Die Reiki - Grade

  • Der 1.Grad gibt Dir Energie für dich selbst. Hier steht also Selbstheilung und Selbstfindung im Vordergrund bzw. der körperlich emotionale Bereich

  • Der 2.Grad gibt Dir die Möglichkeit dich energetisch zu schützen und anderen Menschen Reiki zu geben. Hier steht der mental-emotionale Bereich im Vordergrund

  • Der 3.Grad (Meistergrad) gibt dir die ganze Energie von Reiki. Der 3.Grad repräsentiert den seelisch-emotionalen Bereich. Die Voraussetzung dafür ist, dass du mit der Energie gelernt hast umzugehen und dir Reiki bewusst ist wie auch du dir selbst. Meistergrad heißt nicht, dass du Meister der Energie bist, sondern Meister über dich selbst.
     

  • Der Lehrer-Grad befähigt dazu, andere Menschen in Reiki einzuweihen. Hierzu gibt es keine Einweihung mehr. Es geht hier vielmehr um Vermittlung von Wissen um die Einweihungsrituale.


 

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Stand: 09. May 2008